3. Philharmonisches Konzert
SOIREE 30.01.2010, Foyer, 19.30 Uhr
TERMIN 01.02.2011, CCU

Johannes Brahms (1833-1897): Tragische Ouvertüre, d-Moll, op. 81
Béla Bartók (1881-1945): 2. Violinkonzert
Franz Schubert (1797-1828): 8. Sinfonie, C-Dur, D 944

Bartóks 2. Violinkonzert galt lange als unspielbar. Hört man den Solopart des Werkes, scheint dessen Bewältigung zeitweise tatsächlich an ein Wunder zu grenzen: Lyrische, fast ätherische Kantilenen stehen direkt neben wilden Akkordsprüngen und mephistophelischen Läufen. Das Orchester unterstützt den Solisten in dieser Wildheit nicht nur, sondern führt sie auch selbst weiter bis zur rhythmisierten Raserei. Zeitweise scheint die Violine ihrerseits daraus hervor wie ein „Licht in der Nacht“ (Yehŭdi Menuhin).

In der "Großen C-Dur-Sinfonie" von Schubert manifestiert sich wieder einmal die Stellung des Komponisten zwischen Klassik und Romantik. Merkmale beider Epochen sind zu erkennen und so stehen klare periodische Strukturen neben fordernden Hornklängen und einer für diese Zeit fast unermessliche n Ausdehnung der Sinfonie. Das Werk wird außerdem durch den lebenslangen Zwiespalt Schuberts zwischen Lebensbejahung und Einsamkeit geprägt. Der so jung verstorbene Komponist konnte sein Werk nicht mehr hören, wurde es doch erst einige Zeit nach seinem Tod von Robert Schumann uraufgeführt.

SOLIST Tamás Füzesi
DIRIGENT GMD James Allen Gähres


 

Sitzplan und Preise        Reservierung

 
Theater Ulm | Herbert-von-Karajan-Platz 1 | 89073 Ulm
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Gestaltung 2av